04/6/20

Antonin Dvoráks „Rusalka“ am Theater Krefeld

…Eva Günschmann aus dem hauseigenen Ensemble ist in der Reihe der Solisten besonders hervorzuheben: mit jederzeit eleganter und sicher beherrschter Stimme meisterte sie nicht nur die hexenhaft zu gestaltende Mezzopartie der Jezibaba, sondern auch die eigentlich einem dramatischen Sopran zugedachte Rolle der Fremden Fürstin, wo sie sich in den exponierten Lagen ebenso sicher bewegte, wie sie zielgerichtet die Gefühle des Prinzen zu manipulieren und ihn damit Rusalka auszuspannen wusste – eine schauspielerische wie sängerische Spitzenleistung, die höchsten Applaus verdient.

Sibylle Eichhorn in „Der Opernfreund“ / „Das Opernmagazin“, 17.3.2020

Rusalka. Lyrisches Märchen in drei Akten

…Bemerkenswert (…) sind Sängerpersönlichkeiten wie Eva Maria Günschmann, seit zehn Jahren am Haus und mit entsprechendem Repertoire, in der Doppelrolle als Jezibaba und Fremde Fürstin mit punktgenauer Präsenz, klar fokussiert und mit der ganzen Doppelbödigkeit, die von de Regie gefordert wird: Das liebevolle Mutter-Monster, das in seiner Ambivalenz die Regie zusammenhält…

Stefan Schmöe in „OMM“, Premiere vom 15.3.2020 (Livestream)

Premiere: Rusalka am 15.3.2020 in Krefeld

Ich singe die „Jezibaba“ und die „fremde Fürstin“, die in der Regie von Ansgar Weigner zu einer Figur verschmolzen wurde! Aufgrund der derzeitigen Lage startete die Premiere als Live-Stream auf Youtube.

04/8/20

Les Carmélites von Francis Poulenc

Wiederaufnahme: Les Carmélites von Francis Poulenc

Wir hoffen, dass wir in dieser Spielzeit die Wiederaufnahme dieser psychologisch dichten Arbeit der Regisseurinnen Beverly und Rebecca Blankenship schaffen! Ich singe die Mère Marie de l’Incarnation.

Theater Krefeld: Poulenc „Les Dialogues des

Carmélites“ – von großer emotionaler Intensität!

…Als Mère Marie überzeugt Eva Maria Günschmann mit ihrem üppig blühenden, höhenstarken Mezzo…“

Christoph Zimmermann in „Der Opernfreund“/“Das Opernmagazin“, 27.1.2019

01/8/18

Auszeichnung: Sängerinnen des Jahres

 

Mönchengladbach. Große Freude beim Theater Mönchengladbach/Krefeld:

Die beiden Sängerinnen Izabela Matula und Eva Maria Günschmann wurden in einer Rückschau in der Welt am Sonntag als Sängerinnen des Jahres erwähnt. Acht Kritiker bewerteten die zurückliegende Spielzeit der NRW-Musiktheater.Die beiden Sängerinnen wurden dort für ihre Darbietung in Lohengrin geehrt, wie das Theater via Facebook verkündete. Günschmann ist seit der Spielzeit 2010/11 Mitglied des Ensembles, Matula seit 2012/13.

(Quelle: RP-online, 7. August 2017)

Das schrieben die Kritiker:

Für die Monsterrolle des Lohengrin hat man den großen aufstrebenden Wagner-Tenor Peter Wedd engagiert.(…) was die Sänger gestern bei der Premiere leisteten, war der blanke Wagner-Wahnsinn.

(… ) Izabela Matula (Elsa), diese grandiose und vielfältige Sängerin ist ein Juwel!! Grandios auch Eva Maria Günschmann, sie schaffte die Höllenpartie der Ortrud mit respektablem Einsatz und großer darstellerischer Überzeugungskraft;

[Peter Bilsing, Der Opernfreund, 16.4.2017]

Eva Maria Günschmann wächst als Ortrud über sich hinaus und verliert auch in den exaltiertesten Passagen der „höchstdramatischen“ Rolle nicht die Kontrolle über ihre große und intakte Stimme.

[Pedro Obiera, O-Ton, 18.4.2017]

 

 
01/10/18

Hamlet

„Royalement chanté par Eva-Maria Günschmann qui possède une riche couleur vocale, Gertrude marque la représentation par une grande présence!“

(„Die Sängerin Eva-Maria Günschmann, die über eine reiche gesangliche Farbenpalette verfügt, singt Gertrude mit großer Präsenz.“)

Quelle: https://www.anaclase.com/chroniques/hamlet-4

Hamlet Rafael Bruck, Ophelia Sophie Witte,  Claudius, König von Dänemark Matthias Wippich, Königin Gertrude, Hamlets Mutter Janet Bartolova, Polonius, Vater von Ophelia und Laertes Hayk Dèinyan, Laertes Carlos Moreno Pelizari/ Alexander Liu* Narr / Stimme des toten Vaters Andrew Nolen, Marcellus Kairschan Scholdybajew, Horatio Gereon Grundmann/ Alexander Kalina.

01/27/16

Un ballo in mascera – Premiere 11.9.2015

Im „Opernglas“ 11/2015 schreibt H.Walter:

„…gab es eine stupende Sängerleitung zu bewundern. Eva Maria Günschmann gelang es mit schlank fokussiertem, aber durchschlagskräftigen Mezzosopran dem Bühnenkitsch dramatisches Leben einzuhauchen…“

 

09/25/14

Rosenkavalier – Premiere Krefeld 21.9.2014

Im „Opernglas“ (11/14) schreibt M. Lode-Gerke:

Neben der sehr intelligenten Personen führung und den durchaus witzigen Einfälle (…)  überzeugen auch die Sänger, allen voran Eva Maria Günschmann als ungestümer Octavian. Die Sängerin, die sich perfekt in die Rolle eines jungen Mannes hineinzudenken weiß, verfügt über eine satte, brustige Tiefe, die sie geschickt in die übrige Tessitura einfügt. Sophie Witte ist sowohl musikalisch als auch äußerlich eine bezaubernde, mädchenhafte Sophie, die aber durchaus weiß, was sie will und nicht will (…)  Der glockenreine Sopran der Sängerin überzeugt nicht nur in der Höhe, etwa bei der Überreichung der silbernen Rose, sondern auch im letzten Akt, wenn sie  sich im Terzett gegen die beiden anderen Damen durchsetzen muss. Die Stimme der dritten im Bunde, Lydia Easley als Feldmarschallin, wirkte im ersten Akt in der Höhe zunächst etwas grell, wunderbar hingegen gelangen der Sängerin der große Monolog und ihr Auftritt im dritten Akt.

In den „Revierpassagen“ schreibt Werner Häußner:

(…) Die Regisseurin[Mascha Pörzgen] hat ihre Arbeit aus den Figuren heraus entwickelt – eine heute nicht mehr selbstverständliche Kunst feiner Andeutungen, ein Verzicht auf allzu plakative Visualisierungen (…) So hat der Charakter der Marschallin etwas Schwebendes: Lydia Easley verkörpert eine Frau an einem Scheideweg ihrer Existenz, der sie bewegt, aber nicht haltlos macht (…)  Mit Eva Maria Günschmann hat Krefeld einen nahezu idealen Rosenkavalier; ein körperlich präsenter, gesanglich tadelloser Octavian, fähig zu nuancierter Charakterisierung, gesegnet mit einem exquisiten Timbre und einem leicht strömenden, unaffektierten Mezzo. Sophie Witte ist ihr eine ebenbürtige Partnerin mit ihrem leichten, klanglich erfreulich unverdünnten Sopran. (…) Für Matthias Wippich ist der Ochs eine Paraderolle. Nicht nur das künstliche Wiener Idiom beherrscht er vortrefflich; er kann auch mit der Tiefe spielen und im Zentrum die Farben seiner Stimme für geflissentlich annektierte Eleganz und sich entladende Grobheit einsetzen…

www.revierpassagen.de

 

Und im „online-Music-Magazin“ bemerktStefan Schmöe über die Premiere:

Für ein Stadttheater bleibt der Rosenkavalier eine Herausforderung, und das Theater Krefeld-Mönchengladbach meistert das ganz ausgezeichnet. Zuallererst muss das Orchester die vertrackte Partitur bewältigen – die guten Niederrheinischen Sinfoniker unter der Leitung ihres estnischen Chefdirigenten Mihkel Kütson machen das sehr überzeugend (…) Fast komplett kann die Oper mit dem hauseigenen Ensemble besetzt werden, und das auf sehr ordentlichem Niveau. Herausragend ist Eva Maria Günschmann als glutvoll lodernder Octavian, strahlend in der Höhe und mit satter Mittellage…

https://www.omm.de

Das schreibt Michael S. Zerban im „Opernnetz“:

„(…)  Trotzdem wird die Paraderolle an diesem Abend von ihrem Liebhaber in den Schatten gestellt. Eva Maria Günschmann gibt einen Octavian, der das Publikum vom ersten Moment an begeistert. Es ist weniger die stimmliche Leistung, die sich über viele im Fach erhebt; es ist ihre Ausstrahlung, die sie von vielen Quinquins dieser Welt unterscheidet. Ihr zur Seite steht eine Sophie, die trotz vorangegangener Erkältung prachtvoll und in glasklarer, bewundernswerter Verständlichkeit intoniert,…“

www.opernnetz.de

 

 

Christoph Zimmermann im  „Der Neue Merker“:

„(…) Die äußere Erscheinung von Marschallin und Octavian addiert sich in Krefeld – stärker als bislang anderswo erlebt – der szenischen Deutung hinzu. EVA MARIA GÜNSCHMANN gibt einen hochgewachsenen, schlanken Jüngling, impulsiv, voll drängender Gefühle und singt mit einer wunderbar ausgeglichenen Stimme voller Leuchtkraft. Nach ihrem Adriano eine neue  Figur voll feurigen Lebens..“

www.der-neue-merker.eu

 

 

04/20/14

Theater-Oscar für Eva Günschmann

Die Preise sind verteilt, das Publikum hat sich gut amüsiert und die ausgezeichneten Künstler sind glücklich. Zum 15. Mal verliehen die Leser der Rheinischen Post den Publikumspreis „Theater-Oscar“.

Sechs Künstler aller drei Sparten und die besten drei Produktionen sowie das gelungenste Bühnenbild wurden gestern im Theater-Café geehrt. Gut 100 Gäste erlebten die vor Spannung knisternde, leidenschaftliche und abwechslungsreiche Feier-Doppelstunde im Theater. Fast 500 Leser hatten sich an der Wahl in zehn Kategorien beteiligt. Auch Eva Maria  Günschmann erhielt einen der begehrten Auszeichnungen.

10/29/13

Willkommen !

Liebe(r) Besucher meiner Website,

auf diesen Seiten finden Sie aktuelle Informationen über meine Tätigkeit als Opernsängerin. Dazu zählen Kritiken der Aufführungen am Theater Krefeld-Mönchengladbach, zu dessen Ensemble ich als Mezzosopranistin gehöre, Hörproben (live-Mitschnitte) aus Aufführungen und Konzerten und Angaben über meinen sängerischen Lebenslauf wie auch mein sängerisches Repertoire.

Sie finden mich auch auf facebook (https://www.facebook.com/evamaria.gunschmann).

Und nun viel Freude beim Duchstöbern dieser Seiten – und herzliche Einladung zu allen Vorstellungen des Theaters Krefeld-Mönchengladbach,

ihre Eva Maria Günschmann